Newsletter März 2020

In dieser Ausgabe erwartet Sie:

Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) 11.2019 Cookie
BETRÜGERISCHE EMAILS IN UMLAUF
Wie die Stasi Regimegegner mit Fake News zermürbte
Google schraubt an Bildersuche: Künftig erklärende Icons und Lizenzangaben
Antispameurope | Anti- Spam für ihre E- Mails.

Sehr geehrte/r Sehr geehrter Herr

Mit diesem Newsletter wollen wir "irgendwie" auf aktuelles und künftiges hinweisen und freuen uns natürlich auch über Rückmeldungen.

Stefan Bucher

Das Setzen von Cookies erfordert die aktive Einwilligung des Internetnutzers

Laut einer Entscheidung des EuGH kommen auf Websitebetreiber neue Verpflichtungen zu

Seit dem Inkrafttreten der DSGVO im Mai 2018 haben die meisten Websitebetreiber sogenannte Cookie-Hinweise auf Ihren Seiten implementiert. Diese sind aber zumeist rein zur Information gedacht, und weisen den User lediglich darauf hin, dass die Website Cookies verwendet. In der Datenschutzerklärung findet sich dann der Hinweis, wie man Cookies im Broswer unterbinden kann (Opt-Out-Lösung).

Der EuGH hat jetzt allerdings entschieden, dass diese voreingestellte Zustimmung nicht zulässig ist. Der User muss dem Setzen von Cookies aktiv zustimmen (Opt-In-Lösung). Das heißt für Webseitenbetreiber, dass Cookies so lange nicht gesetzt werden dürfen, bis der User seine Zustimmung (etwa durch Setzen eines Häkchens...) gegeben hat.

Dieses Urteil ist in mehrfacher Hinsicht problematisch. Zum einen bedeutet es für Webseitenbetreiber einen erhöhten technischen Aufwand, zum anderen wird durch die verpflichtende Opt-In-Lösung das Onlinemarketing erheblich erschwert. Somit werden zum Beispiel Messwerte aus Google Analytics deutlich an Aussagekraft verlieren. Man kann im allgemeinen davon ausgehen, dass nicht mehr als ein Drittel der Besucher aktiv in sogenannte "Marketing-Cookies" einwilligt.

Aber auch der Internet-User ist von diesem Urteil betroffen. Wer weiterhin Komfort von Cookies und deren Vorteile (schnelleres und bequemeres Surfen, erleichterte Benutzung von Onlineshops, etc.) nutzen möchte, muss dafür jetzt zusätzliche Klicks machen.

Auf jeden Fall ist hier Handlungsbedarf für alle Webseitenbetreiber gegeben. Wer sich vor Abmahnungen und damit verbundenen Strafen schützen will, sollte jetzt aktiv werden. Details zum Urteil des EuGH.


Details zum Urteil des EuGH.


Kosten (auf Basis bestehender DSGVO):
Basiseinbau in einer Sprache: 245,-
Je weiterer Sprache: 120,-
Mögliche Farbanpassungen: 45,-

Rechtskomformes Muster.



Kontakt & Beratung...

 

BETRÜGERISCHE EMAILS DER DNS AUSTRIA IN UMLAUF

Überweisen Sie der DNS Austria auf keinen Fall Geld!!


Zur Zeit sind betrügerische Emails der DNS Austria in Umlauf. Darin werden DomaininhaberInnen informiert, dass jemand Ihre Domain mit einer anderen Domainänderung registrieren will, und es wird ein "Vorkaufsrecht" zu überteuerten Preisen angeboten.

Diese Betrugsmails haben folgenden Wortlaut:

Betreff: Ihre Website

Sehr geehrte/r Herr/Frau,

einer unserer Kunden hat einen Registrierungsantrag für den Domainnamen www.domain-domain.com eingereicht. Da Sie der Eigentümer von www.domain-domain.at sind, möchten wir Sie über diesen Antrag informieren.
Wenn unser Kunde diesen Namen registriert, kann dies schwerwiegende Folgen für Ihr Unternehmen haben. Dies kann zu Verwirrung in den Google-Suchergebnissen führen, da ein Dritter denselben Namen verwendet. Dies kann im schlimmsten Fall sogar Imageschäden zur Folge haben.

Sie haben jedoch die Möglichkeit, den Domainnamen selbst zu registrieren. Als Inhaber von www.domain-domain.at haben Sie die erste Registrierungsmöglichkeit bei uns. Auf diese Weise vermeiden Sie Probleme mit einem anderen Unternehmen, das unter demselben Namen aktiv ist.

Interessieren Sie sich für diese Option? Hier sind alle Bedingungen:

  • Die Kosten für diesen Namen betragen 19,95 Euro pro Jahr. Wir werden diesen Namen für einen Zeitraum von 10 Jahren registrieren, was bedeutet, dass Sie eine einmalige Gebühr von 199,50 Euro zahlen;
  • Sie können diesen Namen nach einem Jahr kündigen, d. h. Sie bekommen die Kosten der verbleibenden Jahre zurückerstattet. Nach der Stornierung erstatten wir Ihnen die Gebühr innerhalb von 10 Werktagen;
  • Um Ihre Registrierung abzuschließen, benötigen wir Ihren Firmennamen, Ihre Adresse und Ihre Umsatzsteuer-Identifikationsnummer. Wir werden den Dritten ablehnen und den Namen für Sie registrieren.

Dies ist ein unverbindliches Angebot. Sie müssen nichts tun, es wird jedoch empfohlen, diesen Namen zu registrieren. Dies kann Probleme in naher Zukunft verhindern.
Haben Sie noch Fragen? Sie können uns gerne Ihre Fragen per E-Mail senden. Wenn Sie www.sdomain-domain.com haben möchten, senden Sie uns Ihre Firmendaten für die Rechnung.

Mit freundlichen Grüßen,
Lorenz Bauer
DNS Austria
www.dnsaustria.com

Die DNS Austria gibt es gar nicht. Es handelt sich hier um ein betrügerisches Unternehmen. Überweisen Sie auf keinen Fall Geld!


Natürlich ist die eigene Domain schützenswert und wir empfehlen unseren Kunden, die Domain mit unterschiedlichen Top-Level-Domains zu registieren. Auch sehr ähnliche Varianten der eigenen Domain sollten registriert werden. Dadurch kann man Erpressungsversuchen von Betrügern vorbeugen.

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Wie die Stasi Regimegegner mit Fake News zermürbte

Fake News verbreiten sich heute rasant in sozialen Medien. Die Stasi nutzte "analoge" Fake News, um Gegner gezielt zu diskreditieren. Falschmeldungen und Verschwörungstheorien sind nichts Neues, können sich heute im Internet und über soziale Medien viel schneller und gezielter verbreiten als je zuvor. Dadurch sind sie auch zu einer Bedrohung demokratischer Institutionen geworden. Eine wissenschaftliche Konferenz in Berlin beschäftigt sich in dieser Woche mit der Frage, wie Fälschungen, Fakten und Fiktionen voneinander unterschieden und Fake News entschärft werden können.

Artikel auf heise.de


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Google schraubt an Bildersuche: Künftig erklärende Icons und Lizenzangaben

Google führt diese Woche Icons für seine Bildersuche ein, die den hinter den Bildern liegenden Content erklären. Künftig werden die Bilder zudem Angaben zu deren Lizenzen tragen.
Google hat über Twitter bekannt gegeben, dass diese Woche für die Desktop-Bildersuche neue Features eingeführt werden. Icons sollen künftig erklären, was bei einem Klick auf eines der Bilder zu erwarten ist – Rezepte, Produkte oder Videos beispielsweise. Angaben zu den Lizenzrechten der Bilder sind derzeit in einer Beta-Phase und sollen ebenfalls folgen.

Artikel auf t3n.de


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Die Flut unerwünscht zugesendeter E- Mails explodiert und wird zur Belastung für Unternehmen.

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